Lieber Leser,

Du möchtest dich über Bruno Gröning informieren, möchtest wissen, was er gelehrt und was er bewirkt hat? Vielleicht suchst du Hilfe oder Heilung, hast dich schon woanders informiert und kennst die wichtigsten Kernaussagen oder den einen oder anderen Vortrag Bruno Grönings.

Vielleicht hast du auch die eine oder andere Veranstaltung besucht, in der es um die Lehre Bruno Grönings ging, hast Heilungsberichte gehört, selber den Heilstrom oder die Heilwelle, wie Bruno Gröning die göttliche Kraft auch nannte, aufgenommen und den Vorträgen der Redner zugehört.

Nun bist du hier gelandet. Hier findest du keine Heilungsberichte, keine (vollständigen) Vorträge, keine persönlichen Erfahrungsberichte, keine Musik, keine Gedichte und kaum Bilder. Hier geht es um das Wort. Hauptsächlich geht es um den inneren Sinn des Wortes oder der Lehre Bruno Grönings.

Nach dem Ausspruch Bruno Grönings „Im Wort liegt die Bedeutung“ werden hier Auszüge aus Vorträgen und Aussprüche Bruno Grönings nach ihrem inneren Sinn, d.h. nach der eigentlichen geistigen Bedeutung hin untersucht. Den Schlüssel dazu liefert uns Emanuel Swedenborg (1688 – 1772) mit seiner Lehre von den Entsprechungen.

Du wirst dich vielleicht fragen: Ist das wichtig für mich? Reicht das nicht, dass ich die Lehre Bruno Grönings (dem Buchstaben nach) kenne? Die Antwort lautet ja und nein. Beantworte die Fragen selbst, nimm dir Zeit und lese vorher die Beiträge auf dieser Website.

Dir ist bestimmt aufgefallen, dass Bruno Gröning manchmal in Gleichnissen spricht und einige seiner Aussagen symbolisch gemeint sind, wie z.B. das Gleichnis Kraftwerk-Transformator-Glühbirne oder der Ausspruch “Ich baue ein Haus jetzt über die ganze Welt.” In dem genannten Gleichnis steht Kraftwerk für Gott, der Transformator steht für die Funktion, welche Bruno Gröning erfüllte und die Glühbirne steht für den Menschen. So erklärte Bruno Gröning in seinen Vorträgen oft anhand von Gleichnissen (Vergleiche) geistige Vorgänge oder Zustände. Dass er kein Haus aus Stein über die ganze Welt bauen werde, ist jedem klar, es ist natürlich symbolisch gemeint und Haus hat hier eine geistige Bedeutung.

Bruno Gröning wurde seinerzeit wegen seiner einfachen Sprache in der Öffentlichkeit teilweise stark diffamiert. Manche Passagen in seinen Vorträgen klingen tatsächlich etwas holprig und man könnte denken, ob das überhaupt richtiges Deutsch sei, was Bruno Gröning gesprochen oder auch geschrieben hat. (Mir ging es manchmal so.) Trotz dieses äußeren Eindrucks enthalten seine Reden sehr viele einfache Wahrheiten. Die wenigen „hochgeistigen“ Einschübe, die man in den Vorträgen findet, sind wie Rosinen die man sich gerne rauspickt. Jedenfalls ist man nach kurzer Zeit schnell fertig mit der Lehre Bruno Grönings und glaubt jetzt seine Lehre zu kennen. Erste Erfolge geben einem Recht auf dem richtigen Weg zu sein und man fühlt sich in der Lage andere Menschen zu belehren. Bleibt der Erfolg aus oder lässt der andere sich nicht belehren, fängt vielleicht noch der Mut an zu sinken, ob seiner eigenen Unzulänglichkeiten, und wird man dann noch angefeindet, ist man im Kampf mit sich und der Welt, und sucht Trost und Erklärung entweder in den Worten, d.h. in der Lehre Bruno Grönings oder woanders. Man fragt sich vielleicht, ob man die Lehre Grönings wirklich kenne und richtig anwende oder nicht richtig glaube oder irgend etwas falsch mache. Auch hier könnte man bejahen oder auch verneinen: „Ja, ich kenne die Lehre Bruno Grönings, aber eigentlich auch nicht. Ja, ich glaube doch, weiß aber nicht so recht, was richtiger Glaube ist. Ja, ich helfe doch hier und da den Menschen , aber aus welchem Antrieb mache ich das?“ Wie das Zitat Bruno Grönings oben zeigt, liegt hinter dem Buchstabensinn verborgen die eigentliche geistige Bedeutung des Wortes. Es ist das Geistige im Wort was wirkt, nicht das Wort selbst. Muss man diesen geistigen Sinn der Lehre Bruno Grönings nun kennen, um (immer) Erfolg zu haben? Auch hier wieder: ja und nein. Bruno Gröning dazu:

Meine lieben Freunde, wenn Ihnen das alles nicht genügen sollte, dann nehmen Sie die Bibel zur Hand. Nehmen Sie die heilige Schrift, studieren Sie sie nicht nur, nicht nur, dass Sie sie in Ihrem Hirn aufnehmen, nein, beherzigen Sie das Gute, beherzigen Sie das, was Sie daraus als gut schon empfinden. So Sie es bejahen, so sind Sie schon auf dem rechten Weg.“ Bruno Gröning, Plochingen, 4.12.1958

Bruno Gröning rät also den Menschen an, „wenn alles nicht genügen sollte“ in der Bibel zu lesen und das Wort nicht nur mit dem Hirn, also nicht nur mit dem Verstand aufzunehmen. Der Grund für diesen Ratschlag Bruno Grönings ist die besondere Beschaffenheit des Wortes Gottes. Denn auch hier liegt in jedem Wort eine (höhere) Bedeutung. Schließlich ist es das Wort Gottes und nicht das eines Menschen. Wie das Wort Gottes allgemein beschaffen ist, können wir bei Swedenborg lesen:

Dass es (das Wort) die Verbindung des Himmels mit dem Menschen ist, beruht darauf, dass das Wort (die Heilige Schrift) in lauter Entsprechungen geschrieben, und daher so beschaffen ist, dass es den Himmel mit dem Menschen verbindet; denn der Himmel ist im inneren Sinn des Wortes, und dem inneren Sinn entspricht der äußere (Buchstaben-)Sinn. Wenn daher das Wort vom Menschen gelesen wird, so werden die Engel, die beim Menschen sind, dasselbe im geistigen Sinn inne, das der innere Sinn ist, und dadurch fließt das Heilige von den Engeln her ein, wodurch eine Verbindung entsteht. Zu diesem Zweck ist ein solches Wort gegeben worden.“   Emanuel Swedenborg

Vielleicht ging oder geht es dir ja ähnlich wie vielen: Du hast durch das Aufnehmen des Heilstroms, wie Bruno Gröning es gelehrt und wie du es von Menschen vermittelt bekommen hast, Hilfe oder Heilung erlebt oder erwartest dieses noch, jedenfalls fängst du an, bewusst oder unbewusst geistige Wahrheiten zu suchen, denn du merkst immer mehr, dass das Weltliche dich nicht wirklich befriedigt, du siehst dich überall nach Geistigem um und bringst alles, was dir zusagt, irgendwie mit der Lehre Bruno Grönings in Verbindung. Du bist ein Wahrheitssuchender geworden und hast bestimmt auch viele Wahrheiten gefunden und fragst dich vielleicht, ob es neben den vielen Wahrheiten (die sich manchmal auch zu widersprechen scheinen, denn es sind nur Scheinwahrheiten) auch die eine Wahrheit gibt, die über allem steht.

„Wenn Ihnen das alles nicht genügen sollte, dann nehmen Sie die Bibel zur Hand“, empfiehlt Bruno Gröning dem Menschen, der noch ein Ungenügendes empfindet. Dies bedeutet, dass alles ungenügsam ist, solange der Mensch nicht mit dem Herrn, der ja selbst das Wort ist, verbunden ist. „Beherzigen Sie das Gute, beherzigen Sie das, was Sie daraus als gut schon empfinden. So Sie es bejahen, so sind Sie schon auf dem rechten Weg.“ Das „gute Empfinden“ wird durch das Heilige im Worte Gottes bewirkt, welches, wie Swedenborg oben erklärt, beim andächtigen Lesen im Worte Gottes aus dem Himmel in den Menschen einfließt. Dadurch ist der Mensch mit dem Himmel und über den Himmel mit dem Herrn Jesus Christus („der rechte Weg“ siehe oben) verbunden.

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ Jesus Christus

Nun weißt du, was der innere Sinn der Lehre Bruno Grönings ist: nichts mehr und nichts weniger als an den Herrn Jesus Christus zu glauben und seine Lehre zu befolgen. Dieser geistige oder innere Sinn ist in allem was Bruno Gröning gesprochen oder geschrieben hat, enthalten. Einige Beispiele dafür findest du hier auf dieser Website. An den Herrn Jesus Christus glauben, heißt, seine Lehre zu befolgen. („Gehen Sie zur Tat über.“ Bruno Gröning). Bruno Gröning lehrt aber auch, dass der Mensch nicht blindgläubig bzw. leichtgläubig sein soll. Dies bezieht sich auf den Verstand. Denn der Mensch verfügt über zwei Vermögen, welche sein Menschliches ausmachen, den Willen und den Verstand. Ist der Wille verdorben (böse), kann der Verstand trotzdem Erkenntnisse aufnehmen und auf den Willen einwirken. Wir sollen Verständnis erst einmal für uns selbst aufbringen und wir sollen zur Selbsterkenntnis kommen, lehrt Bruno Gröning.

Die Geburt Christi werden Sie nicht eher verstehen, bis Sie Ihre eigene Geburt verstanden haben.”  Bruno Gröning

Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung.“   Bruno Gröning

Mit anderen Worten: Selbsterkenntnis führt zur Gotteserkenntnis. Wenn der Mensch sich selbst erforscht, kommt er der Wahrheit (dem Herrn) immer näher, wenn er das, was er als ungut oder unrichtig in seinen Taten, Worten, Gedanken und Absichten erkennt, verabscheut, also nicht mehr will und in der Folge auch nicht mehr tut.

Der Mensch handelt nach seinem Willen. Wie der Wille, so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat.” Bruno Gröning

Die Taten, die Worte und das was der Mensch denkt, entspringen alle einer Willensabsicht. Diese Willensabsicht zu erforschen ist das Wichtigste aber auch das Schwierigste. Einen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema findest du hier:

Willst Du das Göttliche erleben so musst Du danach streben.” Bruno Gröning

Nun wirst du sicherlich verstanden haben, worum es hier geht. Es geht um das Innere im Menschen, das Innere im Worte Gottes und das Innere der Lehre Bruno Grönings. Die inneren Wahrheiten sind es, die es zu erkennen gilt, und die uns die Möglichkeit geben ein besserer Mensch zu werden. Das Ziel ist also die Besserung (Umbildung) des Menschen.

Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. So steht es in der Bibel. Dieses Abbild Gottes sind wir Menschen schon lange nicht mehr, sondern nur noch ein verunstaltetes Zerrbild. Bruno Gröning spricht von einer armseligen Kreatur, die der Mensch ist, der nicht an Gott glaubt und dieses Erdenleben noch nicht als das Allerheiligste empfindet.

Gott hat den Menschen schön, gut und gesund geschaffen. So will Er ihn auch haben. Ursprünglich waren die Menschen ganz mit Gott verbunden, da war nur Liebe, Harmonie und Gesundheit, es war alles eins. Aber als der erste Mensch auf die Stimme, auf die böse, die außerhalb dieser Einheit sprach, hörte und das getan hat, da zerriss diese Verbindung, und seitdem steht Gott hier und dort der Mensch. Zwischen Gott und den Menschen entstand eine große Kluft. Da ist keine Verbindung. Der Mensch – allein auf sich gestellt – kann noch so gläubig sein und beten, er wird auf seinem Lebensweg von dem Bösen angegangen und in die Tiefe gezogen. Sie sind auf Ihrem Lebensweg da angekommen, da unten. Sie erleben Unglück, Schmerzen, unheilbare Leiden. Ich sage Ihnen: Gehen Sie nicht noch tiefer, sondern ich rufe Sie auf zur großen Umkehr! Kommen Sie hoch, und über die Kluft baue ich Ihnen eine Brücke! Gehen Sie vom Leidensweg auf den göttlichen Weg! Auf diesem gibt es kein Unglück, keine Schmerzen, kein Unheilbar – da ist alles gut. Dieser Weg führt zu Gott zurück!“ Bruno Gröning

So müssen wir uns wohl eine kleine Umbildung oder Umformung, wie Bruno Gröning es nennt, gefallen lassen, um wieder dem Bilde Gottes zu entsprechen. Der Mensch soll wieder so werden, wie Bruno Gröning ihn hier bei den ersten Menschen beschreibt: schön, gut und gesund, ganz mit Gott verbunden. Hierin liegt die Bestimmung des Menschen. Wollen wir dies, so wird uns auch geholfen, dieses große Ziel zu erreichen, das Ziel der geistigen Wiedergeburt, d.h. ein neuer Mensch zu werden.

Alles Gute auf diesem Weg.

Du bist herzlich eingeladen an unseren Gemeinschaftsstunden teilzunehmen . Wir treffen uns alle drei Wochen, hören die Vorträge Bruno Grönings, tauschen uns aus und nehmen die göttliche Heilkraft in uns auf.

Die aktuellen Termine findest du hier:

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