Es ist Wahrheit

Aus einem Vortrag Bruno Grönings vom 27. Oktober 1957 in Plochingen

„Es ist Wahrheit, dass jeder Mensch zur Wahrheit stehen müsste. Und dieses ist mein Aufruf an jeden meiner Nächsten, dass auch er zur Wahrheit steht, dass auch er das Gute liebt. Natürlich ist dem so, dass das Erdenleben das schwerste Leben überhaupt ist. Der Mensch ist hier auf dieser Erde fast wie ein Gefangener und doch ist er frei. Denn die Freiheit, dass er sich hier frei bewegen kann, hat Gott ihm – jedem Menschen – ganz freigestellt. Und dazu hat er uns so einen wundervollen Körper für dies eine Erdenleben verliehen. Wir müssen ihn achten und ehren und müssen ihn schätzen lernen. Das Wichtigste aber ist, dass wir uns selbst erst erkannt und sodass wir dann dazu übergehen können, um unsern Körper zu erkennen. Und damit wir da dann auch wissen, was wir unserm Körper zu geben, was wir unserm Körper zu bieten, indem wir uns nicht verschließen, sondern indem wir uns dem öffnen, zu dem wir gehören, und das ist und bleibt nur Gott. Denn Gott hat wirklich für uns, für jedem Lebewesen, die Kraft dazu bestimmt. Hier kommt es nur auf jeden einzelnen Menschen an, wie er selbst gewillt ist, das Gute in sich, in seinem Körper aufzunehmen.“

Es ist Wahrheit, dass jeder Mensch zur Wahrheit stehen müsste.” bedeutet, dies ist die göttliche Ordnung, dass der Mensch den Willen (Neigung) zum Wahren habe (das Wahre aus dem Guten)Und dieses ist mein Aufruf an jeden meiner Nächsten, dass auch er zur Wahrheit steht,” bedeutet, die Ermahnung, den Willen haben, das göttlich Wahre (die Lehre aus dem Wort, d.h. den Herrn) anzuerkennendass auch er das Gute liebt.” und Ihn zu lieben “Natürlich ist dem so, dass das Erdenleben das schwerste Leben überhaupt ist.” bedeutet, die Lehren aus dem Wort (Glaube) und der Wille zum Guten müssen miteinender verbunden werden durch die Tat. Die Verbindung geschieht durch Kampf gegen die Versuchungen des Bösen. “Der Mensch ist hier auf dieser Erde fast wie ein Gefangener” bedeutet, dass der jetzige Zustand des Menschen so ist, dass er sich fast ausschließlich im Falschen (Umkehrung des Wahren) befindetund doch ist er frei.” bedeutet, dass der Wille des Menschen dennoch frei ist.Denn die Freiheit, dass er sich hier frei bewegen kann,” bedeutet, die Neigung zum Wahren bzw. Falschenhat Gott ihm – jedem Menschen – ganz freigestellt.” bedeutet das Gleichgewicht zwischen dem Guten und dem Bösen und dass jeder Mensch geistig wiedergeboren werden kann. “Und dazu hat er uns so einen wundervollen Körper für dies eine Erdenleben verliehen.” bedeutet, sofern er nach den Lehren aus dem Wort lebt “Wir müssen ihn achten und ehren” bedeutet, Gott erkennen und ihn liebenund müssen ihn schätzen lernen.” und den Wert seiner Taten für uns erkennen.Das Wichtigste aber ist, dass wir uns selbst erst erkannt und sodass wir dann dazu übergehen können, um unsern Körper zu erkennen.” bedeutet: Selbsterkenntnis führt zur GotteserkenntnisUnd damit wir da dann auch wissen, was wir unserm Körper zu geben, was wir unserm Körper zu bieten,” bedeutet: die geistige Wiedergeburt durch die Erkenntnis des Wahren und dem Willen zum Guten “indem wir uns nicht verschließen,” und das Gute und das Wahre nicht verachten sondern indem wir uns dem öffnen,” sondern das göttlich Gute und das göttlich Wahre empfangenzu dem wir gehören,” und dadurch mit dem Herrn verbunden werdenund das ist und bleibt” bedeutet die göttlichen Ordnung nur Gott. denn Gott der Herr ist die OrdnungDenn Gott hat wirklich für uns, für jedem Lebewesen, die Kraft dazu bestimmt.” bedeutet, das Gute des Herrn fließt in den Menschen und in alles Geschaffene einHier kommt es nur auf jeden einzelnen Menschen an,” aber der Mensch entscheidet freiwie er selbst gewillt ist,” über die Art und Weise der Aufnahme durch die Beschaffenheit seines Willens, d.h. durch die Wahrheiten, die er seinem Willen verbunden hatdas Gute in sich, in seinem Körper aufzunehmen.” bedeutet, die Verbindung mit dem göttlich Guten des Herrn.

„Und wie wenn der Mensch von dem Unheil behaftet ist, wenn er, wenn sein Körper gestört ist, so kann diese Störung dadurch beseitigt werden, indem der Mensch die genügende Kraft in sich aufnimmt, indem er sich freimacht von dem, von all dem, das er als Übel in seinem Körper empfunden hat. Er kann frei werden. Er soll nur nicht weiterhin das Göttliche versuchen, mit dem Verstand aufzunehmen, sondern das kann er nur mit dem Gefühl in sich aufnehmen. Aber nicht früher wird es sein, so er sich selbst erkannt und so er weiß, was für ihn das Erdenleben hier bedeutet, wie er sich wirklich zu dem zu bewegen hat, zu dem er gehört. Verfallen Sie nur nicht in den Unglauben, dass Gott zu uns gehört. Nein, Freunde, wir gehören zu Gott! Und das ist ein ganz großer und sogar krasser Unterschied. Wie Menschen bisher in dem Glauben lebten, dass Gott zu uns gehört, das ist eine Überheblichkeit, wo der Mensch noch nicht darüber nachgesonnen, was er so dahergesprochen und wo er sich in einen Glauben versetzt, der nicht zu dem Guten, nicht zu Gott gehört.“

Und wie wenn der Mensch von dem Unheil behaftet ist,” bedeutet die Verkehrung des Guten und Wahren in Böses und Falsches “wenn er, wenn sein Körper gestört ist,” bedeutet die Herrschaft des Bösen und Falschen “so kann diese Störung dadurch beseitigt werden,” bedeutet den Sieg über das Böse und Falsche “indem der Mensch die genügende Kraft in sich aufnimmt,” bedeutet, durch die Verbindung mit dem Guten des Herrn “indem er sich freimacht von dem,” bedeutet der Kampf und der Sieg über das Böse und Falsche wie aus sich selbst, aber eigentlich aus dem Herrn “von all dem, das er als Übel in seinem Körper empfunden hat.” bedeutet die Verabscheuung des Bösen und Falschen “Er kann frei werden.” bedeutet: der Herr ist stärker als das Böse “Er soll nur nicht weiterhin das Göttliche versuchen, mit dem Verstand aufzunehmen,” bedeutet, der Mensch solle das göttlich Gute nicht anzweifeln bzw. nicht sich selbst zuschreiben “sondern das kann er nur mit dem Gefühl in sich aufnehmen.” bedeutet, das göttlich Gute fließt in das Innerste des Menschen (in den Willen) ein “Aber nicht früher wird es sein, so er sich selbst erkannt und so er weiß, was für ihn das Erdenleben hier bedeutet,” bedeutet, die Verbindung mit dem göttlich Guten des Herrn geschieht der Ordnung gemäß von Außen nach Innen durch die Lehren aus dem Wort und die Erkenntnisse darauswie er sich wirklich zu dem zu bewegen hat,” und das Tun des Guten aus den Erkenntnissen “zu dem er gehört.” aus Liebe zum Herrn “Verfallen Sie nur nicht in den Unglauben,” bedeutet, die Verkehrung des Wahren in Falsches “dass Gott zu uns gehört.” durch die Erhebung des Geschaffenen (Menschen) über Gott “Nein, Freunde, wir gehören zu Gott!” bedeutet, dies sei eine Irrlehre, denn das Geschaffene existiert nur durch das Ungeschaffene. “Und das ist ein ganz großer und sogar krasser Unterschied.” bedeutet, der Unterschied zwischen dem Geschaffenen und dem Ungeschaffenen ist unendlich groß und für den menschlichen Verstand nicht fassbar “Wie Menschen bisher in dem Glauben lebten,” bedeutet die Aneignung des Bösen aus dem Falschen “dass Gott zu uns gehört, das ist eine Überheblichkeit,” bedeutet, die Herrschaft des Bösen aus dem Falschen “wo der Mensch noch nicht darüber nachgesonnen,” bedeutet, kein Wille/Neigung zum Wahren/Erkenntnis “was er so dahergesprochen und wo er sich in einen Glauben versetzt,” bedeutet die Anerkenntnis des Falschen “der nicht zu dem Guten, nicht zu Gott gehört.” bedeutet, das Falsche kann nicht mit dem Guten verbunden werden, also keine Verbindung mit Gott.

Wer sich erhöht, wird erniedrigt. Wer in einer Einbildung lebt, ja, da muss ich sagen, der baut nur Luftschlösser, da ist nichts. Er hat die Pflicht und die Schuldigkeit, erst mal für sein Wohl, für sein Heil zu sorgen. Er soll nicht immer wieder Gedanken in sich aufnehmen, die womöglich von der bösen Gedankenwelt herkommen, denn diese Gedanken werden ihm wirklich zum Bösen führen. Wir Menschen haben es nicht nötig – nicht einer wie der andere –, nur auf Menschen zu hören. Sehr, sehr nötig haben Menschen es, auf Gott zu hören. Aber das Wie – ja, das ist die große Frage. Jeder steht hier wie vor einem Rätsel. Wie wenn Menschen das rein, Sie würden sagen instinktiv, getan oder rein gefühlsmäßig oder dass ihnen plötzlich ein Gedanke gekommen: Tue dieses, tue das und tue jenes, und der Mensch sofort dieses als gut empfindet und zur Tat übergeht, so wird er das erreichen, weil er ja derjenige ist, welcher, der das wirklich tut. Denn zum Tun, das heißt Tun und Wollen – das ist auch ein Unterschied.”

Wer sich erhöht, wird erniedrigt.” bedeutet, das Böse straft sich selbst “Wer in einer Einbildung lebt,” bedeutet die Herrschaft des Bösen aus dem Falschen “ja, da muss ich sagen, der baut nur Luftschlösser, bedeutet, sich nichts Wahres und Gutes angeeignet zu haben da ist nichts.” bedeutet, geistig tot “Er hat die Pflicht und die Schuldigkeit, erst mal für sein Wohl, für sein Heil zu sorgen.” bedeutet, der Mensch muss sich Gutes und Wahres aneignen “Er soll nicht immer wieder Gedanken in sich aufnehmen, die womöglich von der bösen Gedankenwelt herkommen, denn diese Gedanken werden ihm wirklich zum Bösen führen.” ohne Erklärung “Wir Menschen haben es nicht nötig – nicht einer wie der andere –, nur auf Menschen zu hören. bedeutet, ist die Lehre nicht aus dem Wort, führt diese (menschliche) Lehre nicht zum Heil Sehr, sehr nötig haben Menschen es, auf Gott zu hören.” bedeutet, nur! die Lehre aus dem Wort und das Leben danach führt den Menschen zum Heil “Aber das Wie – ja, das ist die große Frage. Jeder steht hier wie vor einem Rätsel.” bedeutet, die Unkenntnis über die Beschaffenheit des Wortes und demzufolge keine Erkenntnisse daraus “Wie wenn Menschen das rein, Sie würden sagen instinktiv, getan” bedeutet, der Einfluss des Guten in die Neigungen des Menschen “oder rein gefühlsmäßig” bedeutet, das Gute (tun) aus Neigung zum Guten “oder dass ihnen plötzlich ein Gedanke gekommen:” bedeutet, der Einfluss des göttlich Wahren “Tue dieses, tue das und tue jenes,” bedeutet, die Erkenntnis “und der Mensch sofort dieses als gut empfindet” und die Anerkenntnis und zur Tat übergeht,” und danach lebt “so wird er das erreichen, weil er ja derjenige ist, bedeutet, die Aneignung des Guten (Zurechnung) welcher, der das wirklich tut.” durch die Tat “Denn zum Tun, das heißt Tun und Wollen – das ist auch ein Unterschied.” bedeutet, das Gute wird dem Menschen erst zugerechnet, zu etwas Realem, wenn es getan wird.

Diesen Willen, den der Mensch hat, so er das Gute erwartet, so muss er den göttlichen Willen haben, diesen göttlichen Willen in sich aufnehmen, und dennoch geschieht nichts, wenn er nicht sofort zur Tat übergeht. Er muss es einfach tun. Wie oft hab ich da meine Mitmenschen gesprochen, die da gesagt: Ich weiß nicht, das kam so plötzlich, mir kam der Gedanke, dass ich das tue. Dabei denke ich jetzt … Davon könnte ich Ihnen Hunderte unserer Mitmenschen aufzählen, wie sie mir das hernach berichtet, dass sie doch zum Heil geführt wurden.”

Diesen Willen, den der Mensch hat, so er das Gute erwartet,” bedeutet, die Neigung zum Guten “so muss er den göttlichen Willen haben,” bedeutet, den Einfluss des Herrn in die Neigungen zum Guten “diesen göttlichen Willen in sich aufnehmen,” bedeutet, die Verbindung mit dem Herrn “und dennoch geschieht nichts, wenn er nicht sofort zur Tat übergeht.” bedeutet, die Zurechnung des Guten (zum Menschen) geschieht erst durch die Tat “Er muss es einfach tun.” bedeutet, so ist die göttliche Ordnung/Vorsehung, anders geht es nicht “Wie oft hab ich da meine Mitmenschen gesprochen, die da gesagt: Ich weiß nicht, das kam so plötzlich,” bedeutet, die göttliche Vorsehung ist für den Menschen nicht ergründlich “mir kam der Gedanke, dass ich das tue.” bedeutet, der Einfluss und die Auswirkung des göttlich Wahren im Menschen “Dabei denke ich jetzt …” bedeutet, die göttliche Vorsehung kann der Mensch nur rückwärts schauen “Davon könnte ich Ihnen Hunderte unserer Mitmenschen aufzählen,” bedeutet, das ganze Geschehen erklären können “wie sie mir das hernach berichtet,” bedeutet, die Bezeugung des Geschehens “dass sie doch zum Heil geführt wurden.” bedeutet, die göttliche Vorsehung hat dies vorgesehen, im höchsten Sinn: die Barmherzigkeit des Herrn.

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